Die Öffnung der Welt

Eine Globalgeschichte des Hellenismus

  • wbg Theiss
  • Hardcover
  • 544 Seiten
  • 238 mm x 168 mm x 48 mm
  • Erscheinungsdatum: 30.09.2019
  • Artikelnummer 978-3-8062-3993-5

Hardcover

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Wie die Kultur der Griechen zuerst das Römische Reich und dann Europa prägte
Es war Alexander der Große, der die Grenzen nach Osten, bis ans Ende der Welt, bis nach Indien öffnete. Mit ihm begannen nicht nur das lange Zeitalter des Hellenismus, sondern auch die Vernetzung großer Teile Europas, Asiens und Nordafrikas und damit die Globalisierung. Doch wie ging es weiter?
Der Historiker Angelos Chaniotis erzählt in seinem Buch die Geschichte zweier Epochen, die sonst meist getrennt voneinander behandelt werden: das hellenistische Zeitalter und die frühe römische Kaiserzeit. So zeigt er, wie sehr die Kultur der Griechen die darauf folgenden Epochen weit über die Zeit der altrömischen Kaiser hinaus prägte:die spannende Geschichte eines kosmopolitischen Zeitalters: von Alexander dem Großen (334 v. Chr.) bis zu dem römischen Kaiser Hadrian (138 n. Chr.)Chaniotis bricht in seinem Referenzwerk mit der traditionellen Epochengliederung der Alten Geschichte kenntnisreicher Überblick über Kaiser und Provinzen, Könige und Stadtstaaten, Bürger und Religionenbrillante Darstellung einer folgenreichen Epoche der europäischen Geschichte
Globalisierung, Metropolen, Innovationen - ein neues Bild der griechischen Antike
Mit seinen Eroberungen schuf Alexander zwar kein Weltreich von Dauer, dafür aber die Voraussetzungen für die Entstehung eines politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Netzwerks, das buchstäblich die gesamte damals bekannte Welt umfasste. Die Entstehung von Metropolen, Weltbürgertum und Lokalpatriotismus, technologische Innovationen und neue Religionen wie das Christentum, aber auch soziale Konflikte und Kriege gehören zu den Kennzeichen dieser Welt.
Globalisierung, Mobilität und Multikulturalität - die Fragen, die die alten Griechen beschäftigten sind auch heute noch von großer Bedeutung. Wer das Wesen der Globalisierung mit all seinen positiven und negativen Folgen verstehen will, der sollte mit diesem ausgezeichneten Sachbuch sein erstes Auftreten in der Alten Geschichte erkunden!

Martin Hallmannsecker
Carlo Levi (19021975) war Arzt, Schriftsteller und Maler. Er stammte aus einer großbürgerlichen Familie assimilierter Juden in Turin. Wegen seiner Tätigkeit für eine antifaschistische Gruppe saß er 1934 zunächst im Gefängnis und wurde später in den unwirtlichen Süden Italiens in die Verbannung geschickt. Seine Erfahrungen mit der archaischen Welt dieser Region verdichtete er in seinem Buch "Christus kam nur bis Eboli", das in 37 Sprachen übersetzt wurde. Daneben verfasste er Gedichte, Essays und Reiseberichte. Bernd Roeck ist Professor (em.) für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Zürich. Martin Hallmannsecker ist Althistoriker und hat Belletristik sowie Sachbücher aus dem Italienischen und dem Englischen übersetzt, darunter in der Reihe textura Luigi Pirandello, Maestro Amor. Römische Novellen (2016). 2017 erhielt er den Nachwuchsförderpreis des Deutsch-Italienischen Übersetzerpreises. Seit 2024 ist er Lektor im Verlag C.H.Beck.