Beschreibung
Der Krieg in der Ukraine hat alle Hoffnung zerstört, dass Europa keine bewaffneten Konflikte mehr erlebt. Wieder, wie nach dem Zweiten Weltkrieg und nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, muss eine neue Friedensordnung gefunden werden. Dazu muss über die aktuelle militärische Lage im Ukrainekrieg hinaus gedacht werden.
Die Autoren dieses Buches eint die Sorge um eine Verkürzung der aktuellen Debatten auf die militärische Logik und gleichzeitig eine falsche Moralisierung der Außenpolitik. Sie eröffnen unterschiedliche Perspektiven für eine neue Realpolitik, in der die Interessen der Ukraine berücksichtigt und zugleich die Chancen für stabile Sicherheit und Frieden ausgelotet werden.
Fundierte Debattenbeiträge renommierter Experten aus unterschiedlichen Disziplinen und mit unterschiedlichen Einstellungen, die dringend gebraucht werden.
Die Autoren dieses Buches eint die Sorge um eine Verkürzung der aktuellen Debatten auf die militärische Logik und gleichzeitig eine falsche Moralisierung der Außenpolitik. Sie eröffnen unterschiedliche Perspektiven für eine neue Realpolitik, in der die Interessen der Ukraine berücksichtigt und zugleich die Chancen für stabile Sicherheit und Frieden ausgelotet werden.
Fundierte Debattenbeiträge renommierter Experten aus unterschiedlichen Disziplinen und mit unterschiedlichen Einstellungen, die dringend gebraucht werden.
über die Autoren
Mattias Kumm
Mattias Kumm, Prof. Dr.; seit 2000 Inhaber einer Professur an der New York University School of Law mit den Schwerpunkten Europarecht, Internationales Recht, Vergleichendes Verfassungsrecht und Rechtsphilosophie; Forschungsprofessur „Global Constitutionalism“ am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.
Julian Nida-Rümelin
Julian Nida-Rümelin gehört zu den renommiertesten deutschen Philosophen und public intellectuals. Er lehrte Philosophie und politische Theorie in Tübingen, Göttingen, Berlin und München, sowie als Gastprofessor in den USA, Italien und China. Er war Kulturstaatsminister in der ersten rot-grünen Bundesregierung. Er ist Gründungsrektor der Humanistischen Hochschule Berlin, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Ethikrates und Direktor am bayerischen Forschungsinstitut für digitale Transformation.
Antje Vollmer
Antje Vollmer (31.5.1943–15.3.2023), war Politikerin, Autorin und Theologin, 1983 Mitglied der ersten Grünen-Fraktion im Deutschen Bundestag und ab 1994 dessen Vizepräsidentin.
Albrecht von Müller
Albrecht von Müller, geboren 1954, promovierte über das Thema „Zeit und Logik“. Danach arbeitete er viele Jahre als Wissenschaftler in der Max-Plack-Gesellschaft und lehrt bis heute Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ergänzend zur Forschung hat er sich immer auch für die praktische Umsetzung der Erkenntnisse interessiert und engagiert. Im Bereich der Theorie der Zeit und in Fragen der Rüstungskontrolle arbeitete er mit Carl-Friedrich von Weizsäcker zusammen und war u.a. Direktor des European Center for International Security (EUCIS). Er hat große Organisationen und verschiedene Regierungen und Persönlichkeiten beraten, darunter Nelson Mandela und Michail Gorbatschow. 2001 gründete er die Parmenides Stiftung (www.parmenides-foundation.org), deren Aufgabe die interdisziplinäre Erforschung komplexen Denkens ist.
Werner Weidenfeld
Werner Weidenfeld, Prof. Dr. Dr. h. c.; emeritierter Lehrstuhlinhaber für Politische Systeme und Europäische Einigung an der LMU München; von 1987 bis 1999 Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit; seit 1995 Direktor des Centrums für angewandte Politikforschung (CAP) an der LMU München.
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