Schöpfen aus dem Nichts

Wahrheit, Schönheit, Güte. Drei Vorträge

  • Freies Geistesleben
  • Softcover
  • 120 Seiten
  • 3. Auflage
  • 20,0 cm x 12,5 cm
  • Erscheinungsdatum: 31.01.2020
  • Artikelnummer 978-3-7725-1780-8

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Anregungen zu einer fruchtbaren Auseinandersetzung mit dem Nichts geben drei Vorträge Rudolf Steiners. In ihnen macht er auf überraschende Zusammenhänge mit den drei großen Idealen Wahrheit, Schönheit und Güte aufmerksam.


Nicht wenige Menschen fühlen sich in unserer Zeit wie ausgebrannt. Irgendwann machen sie die Erfahrung, dass ihnen die Kraft zur schöpferischen Betätigung abhanden gekommen ist oder dass die vertraute Ordnung ihres Lebens zusammenbricht und sie wie vor dem Nichts stehen.


Doch diese zunehmende Erfahrung des Nichts ist nicht nur biografischer Natur. Auch kosmologisch und philosophisch machte sich im 20. Jahrhundert die Erfahrung des Nichts akut bemerkbar. Womit haben wir es bei dieser Erfahrung zu tun? Welche Bedeutung hat das Nichts für den Menschen?
- Evolution, Involution und Schöpfung aus dem Nichts (Vortrag vom 17. Juni 1909) - Wirkliches und Unwirkliches im menschlichen Leben (Vortrag vom 16. Dezember 1922) - Wahrheit, Schönheit, Güte: die großen Charaktere des menschlichen Strebens (Vortrag vom 19. Januar 1923) - Schöpfen aus dem Nichts: Wahrheit, Schönheit, Güte - Kräfte für das Leben (Nachwort des Herausgebers.)

Rudolf Steiner
Geboren wurde Rudolf Steiner am 25. oder 27. Februar 1861 in Kraljevec im nördlichen Kroatien (früher zu Österreich gehörend) gegen die ungarische Grenze zu, doch seine Kindheit verbrachte er im Burgenland südlich von Wien. Er studierte dann an der Technischen Hochschule in Wien Mathematik, Physik, Chemie und Biologie, daneben beschäftigte er sich mit Goethe und trieb philosophische Studien. Im Jahre 1882 wird er Herausgeber der naturwissenschaftlichen Schriften Goethes in Kürschners «Deutscher National-literatur». Daneben wirkte er als Hauslehrer, wobei er auch heilpädagogische Tätigkeiten entfalten mußte. Ab 1890 wird er ständiger Mitarbeiter am Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar und gibt in dieser Funktion die naturwissenschaftlichen Schriften in der großen Sophien-Ausgabe heraus. Er promovierte in Rostock zum Doktor der Philosophie. Von 1899 bis 1904 war er Lehrer an der Arbeiter-Bildungsschule in Berlin. 1902 tritt er in die Theosophische Gesellschaft ein, mit deren Mitgliedern er schon in Wien Kontakte hatte. Er wurde Generalsekretär der deutschen Sektion dieser Gesellschaft. Im Rahmen dieser Gesellschaft findet eine ausgedehnte Vortragstätigkeit in ganz Europa statt. 1910 führte er in München sein erstes Mysterien-Drama auf – dramatisierte seelische und geistige Vorgänge. Nachdem die ganze deutsche Sektion mit Rudolf Steiner von der Theosophischen Gesellschaft wegen unüberwindlichen Differenzen in der Auffassung des Christus ausgeschlossen wurde, fand die Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft (1912/13) statt. Ebenfalls im Jahre 1913 wurde der Grundstein zum Goetheanum in Dornach bei Basel gelegt, als ein spiritueller Bau in völlig neuen Bauformen. 1919 wurde von dem Leiter der Zigarettenfabrik Waldorf-Astoria eine Schule in Stuttgart gegründet. Aus dem Seminarkursus für die künftigen Lehrer dieser Schule ist dann die ganze Waldorf-Pädagogik entstanden. Durch die Bewegung für die Dreigliederung des sozialen Organismus versuchte er auf die chaotischen sozialen Verhältnisse der Nachkriegszeit gestaltend einzuwirken. 1920 wurde der erste Kurs für Ärzte und Medizinstudenten abgehalten. Beginn der Faust-Aufführungen. Infolge Brandstiftung brannte das Goetheanum zu Silvester des Jahres 1922 ab. Ein Modell der Aussenansicht eines neuen Goetheanums in Sichtbeton entstand 1924, dessen Rohbau dann im Jahre 1928 vollendet war. Im Jahre 1924 fand der landwirtschaftliche Kurs in Koberwitz statt. Im Herbst des Jahres 1924 erkrankte er schwer und starb am 30. März 1925.

Jean-Claude Lin
Jean-Claude Lin, 1955 in London geboren, studierte zunächst Sinologie, anschließend Philosophie, Mathematik und Geschichte der Naturwissenschaften. 1986 trat er in den Verlag Freies Geistesleben ein, dessen Leitung er von 1991 bis Ende 2021 verantwortete. Von 2015 bis 2021 übernahm er zudem die Gesamt-Geschäftsführung für die Verlage Freies Geistesleben und Urachhaus. Jean-Claude Lin ist Herausgeber zahlreicher Bücher und verantwortete bis zur letzten Ausgabe im Dezember 2023 das von ihm konzipierte Lebensmagazin a tempo.

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