Texte zur Sprachphilosophie

  • Softcover
  • 414 Seiten
  • 18908. Reclam Universal-Bibliothek
  • 147 mm x 94 mm x 24 mm
  • Erscheinungsdatum: 01.10.2011
  • Artikelnummer 978-3-15-018908-5

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Die Sprachphilosophie ist eines der wichtigsten Gebiete der Philosophie überhaupt: Der Band vereinigt 30 klassische Texte von Platon bis heute und teilt dabei die Texte in bestimmte thematische Gruppen ein, wie etwa »Die Struktur der Sprache«, »Wörter, Gegenstände und Ideen«, »Der Ursprung der Sprache«, »Die Kunst des Verstehens«, »Relativität von Sprache und Denken«, »Eigennamen und Kennzeichnungen«, »Theorien der Bedeutung«, »Mit Sprache etwas tun« sowie »Implikatur, Metapher und Ironie«. Die einzelnen Themen und Texte werden jeweils durch eine kurze Einführung erschlossen. Auf diese Weise bietet der Band einen hilfreichen Überblick für Studierende der Philosophie sowie für jeden, der sich für die Grundlagen von Sprache interessiert.
Vorwort


I. Die Struktur der Sprache


1. Namen: Natur oder Konvention?


PLATON: Kratylos


2. Nomen, Verb, Satz


PLATON: Der Sophist


3. Aussagen, Wahrheit und Behauptung


ARISTOTELES: Von der Auslegung


4. Das Gesagte


AUGUSTINUS: Von der Dialektik


5. Unterscheidungen für Termini


WILHELM VON OCKHAM: Summa Logicae


II. Wörter, Gegenstände und Ideen


1. Wörter stehen für Ideen


JOHN LOCKE: Von den Wörtern


2. Wahrheit weder in den Dingen noch in


den Begriffen


GOTTFRIED WILHELM LEIBNIZ: Dialog über die


Verknüpfung zwischen Dingen und Worten


3. Wörter stehen für Dinge


JOHN STUART MILL: Von Namen


III. Der Ursprung der Sprache


1. Sprache dank Reflexionsfähigkeit


JOHANN GOTTFRIED HERDER: Abhandlung über den Ursprung der Sprache


2. Sprache dank angeborener Ideen


NOAM CHOMSKY: Sprache und unbewußte Kenntnis


3. Sprache dank Kooperation


MICHAEL TOMASELLO: Die Ursprünge der menschlichen Kommunikation


IV. Die Kunst des Verstehens


1. Das sprachliche Erfassen des Gedachten


FRIEDRICH DANIEL ERNST SCHLEIERMACHER: Hermeneutik und Kritik


2. Der Zirkel des Verstehens


HANS-GEORG GADAMER: Grundzüge einer Theorie der hermeneutischen Erfahrung


V. Relativität von Sprache und Denken


1. Sprache als Ausdruck der Weltansicht


WILHELM VON HUMBOLDT: Über die Verschiedenheit des menschlichen Sprachbaues und ihren Einfluß auf die geistige Entwicklung des Menschengeschlechts


2. Das sprachliche Relativitätsprinzip


BENJAMIN LEE WHORF: Naturwissenschaft und Linguistik


VI. Eigennamen und Kennzeichnungen


1. Sinn und Bedeutung


GOTTLOB FREGE: Über Sinn und Bedeutung


2. Kennzeichnungen als quantifizierte Aussagen


BERTRAND RUSSELL: Über das Kennzeichen


3. Referieren als Handlung


PETER STRAWSON: Über Referenz


4. Starre Designatoren


SAUL KRIPKE: Name und Notwendigkeit


VII. Theorien der Bedeutung


1. Abbildtheorie


LUDWIG WITTGENSTEIN: Tractatus Logico-Philosophicus


2. Verifikationistische Theorie


RUDOLF CARNAP: Überwindung der Metaphysik durch logische Analyse der Sprache


3. Bedeutungsskeptizismus


WILLARD VAN ORMAN QUINE: Wort und Gegenstand


4. Wahrheitskonditionale Theorie


DONALD DAVIDSON: Radikale Interpretation


5. Bedeutung als Gebrauch


LUDWIG WITTGENSTEIN: Philosophische Untersuchungen


6. Meinen


PAUL GRICE: Intendieren, Meinen, Bedeuten


7. Intentionalistische Theorie


JONATHAN BENNETT: Die Strategie des Bedeutungs-Nominalismus


VIII. Mit Sprache etwas tun


1. Organonmodell


KARL BÜHLER: Sprachtheorie


2. Lokutionär, illokutionär, perlokutionär


JOHN LANGSHAW AUSTIN: Zur Theorie der Sprechakte


3. Meinen und illokutionärer Akt


JOHN ROGERS SEARLE: Sprechakte


IX. Implikatur, Metapher und Ironie


1. Kooperationsprinzip und Konversationsmaximen


PAUL GRICE: Logik und Konversation


2. Relevanztheorie


DAN SPERBER / DEIRDRE WILSON: Ungenaue Rede


Textnachweise


Literaturhinweise