Apologie des Sokrates

  • C.H.Beck
  • Softcover
  • 141 Seiten
  • 3., überarbeitete und erweiterte Auflage
  • 19,4 cm x 12,4 cm
  • Erscheinungsdatum: 08.05.2023
  • Artikelnummer 978-3-406-73633-9

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Platons 'Apologie des Sokrates' oder 'Verteidigung des Sokrates' gehört zu den Meisterwerken der philosophischen Weltliteratur und ist in alle Kultursprachen übersetzt worden. Seit Matthias Claudius (1740 - 1815) und Friedrich Schleiermacher (1768 - 1834) ist sie immer wieder ins Deutsche übertragen worden und gehört zum Grundbestand humanistischer Bildung. Große Texte müssen immer wieder übersetzt werden, denn ihr Sinnpotential muss für jede Generation neu eingeholt werden. Dies leistet auf vorbildliche Weise die Übersetzung des Schweizer Philosophen Rafael Ferber. Ein knapper Kommentar bringt zum Verständnis unabdingbare Sacherklärungen, und im Nachwort werden Ergebnisse der neueren Forschung vorgestellt.
Inhalt Vorbemerkung von Rafael Ferber Platon: Apologie des Sokrates I. Erste Rede 1. Vorwort 2. Einteilung 3. Verteidigung des Sokrates A. Verteidigung gegen die alten Ankläger B. Verteidigung gegen Meletos 4. Die göttliche Sendung des Sokrates 5. Nachwort II. Zweite Rede III. Dritte Rede Nachwort von Rafael Ferber Anmerkungen Bibliographische Hinweise Register

Rafael Ferber
Rafael Ferber ist emeritierter Professor für Philosophie an der Universität Luzern und Titelprofessor für Philosophie an der Universität Zürich.

Platon
Platon wird 428 v. Chr. in Athen geboren. Als Sohn einer Aristokratenfamilie erhält er eine umfangreiche Ausbildung und wird im Alter von 20 Jahren Schüler des Sokrates. Nach dessen Tod beschließt Platon, sich der Politik vollständig fernzuhalten und begibt sich auf Reisen. Im Alter von ungefähr 40 Jahren gründet er zurück in Athen die berühmte Akademie. In den folgenden Jahren entstehen die bedeutenden Dialoge, wie auch die Konzeption des „Philosophenherrschers“ in Der Staat. Die Philosophie verdankt Platon ihren anhaltenden Ruhm als jene Form des Denkens und des methodischen Fragens, dem es in der Theorie um die Erkenntnis des Wahren und in der Praxis um die Bestimmung des Guten geht, d.h. um die Anleitung zum richtigen und ethisch begründeten Handeln. Ziel ist immer, auf dem Weg der rationalen Argumentation zu gesichertem Wissen zu gelangen, das unabhängig von Vorkenntnissen jedem zugänglich wird, der sich auf die Methode des sokratischen Fragens einläßt.Nach weiteren Reisen und dem fehlgeschlagenen Versuch, seine staatstheoretischen Überlegungen zusammen mit dem Tyrannen von Syrakus zu verwirklichen, kehrt Platon entgültig nach Athen zurück, wo er im Alter von 80 Jahren stirbt.

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