Prima la Musica, dopo le parole

  • Westend
  • Hardcover
  • 165 Seiten
  • 1. Auflage
  • 211 mm x 137 mm x 25 mm
  • Erscheinungsdatum: 01.08.2018
  • Artikelnummer 978-3-86489-222-6

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Im Rahmen der "Richard-Strauss-Tage 1995" fand in Garmisch-Partenkirchen eine hochkarätig besetzte Gesprächsrunde statt: Moderiert von August Everding, diskutierten Marcel Reich-Ranicki und Joachim Kaiser ihre Standpunkte zu dem strittigen Verhältnis von Text und Musik in der Oper. Seit der spektakulären Oper von Antonio Salieri "Prima la musica e poi le parole" aus dem Jahr 1786 blieb dieser Titel ein geflügeltes Wort in der Auseinandersetzung um das Verhältnis zwischen Wort und Musik in der Oper. Diese Sternstunde einer heute oft schmerzhaft vermissten Gesprächskultur erscheint nun erstmals als Buch und garantiert nicht nur für Opern-Freunde ein spannendes Lesevergnügen.

August Everding
August Everding, geboren 1928 und gestorben 1999 in München, war einer der einflussreichsten Theaterpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Der Regisseur, Kulturpolitiker und Intendant studierte Philosophie, Germanistik, Theologie und Theaterwissenschaft in Bonn. In seiner Theaterlaufbahn war er unter anderem Intendant der Bayerischen Staatsoper und Generalintendant des Bayerischen Staatstheaters.

Joachim Kaiser
Joachim Kaiser, geboren 1928, war einer der einflussreichsten Musikkritiker Deutschlands. Musik und Literatur waren schon früh Teil seines Lebens und so studierte er Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie. Ab 1959 war er Leitender Redakteur und Feuilletonchef der Süddeutschen Zeitung. 2017 verstarb er.

Marcel Reich-Ranicki
Marcel Reich-Ranicki, geboren 1920 in Polen, lebte von 1929 bis 1938 in Berlin. Nach der Deportation durch die Nazis überlebte er nur knapp das Warschauer Ghetto und kehrte nach dem Krieg nach Deutschland zurück, wo er seine Karriere als Literaturkritiker begann: Er war von 1960 bis 1973 Literaturkritiker der „Zeit" und leitete von 1973 bis 1988 den Literaturteil der „FAZ“, wo er noch bis zu seinem Tod als Kritiker und Redakteur der „Frankfurter Anthologie“ tätig war. Von 1988 bis 2001 leitete er „Das Literarische Quartett“ des ZDF. Nahezu alle Deutschen kennen Marcel Reich-Ranicki - er war „der“ Kritiker und enfant terrible der Medienlandschaft. In seinem geschriebenen wie gesprochenen Wort spürte man jederzeit die Leidenschaft und Konsequenz, mit der er sich für Literatur einsetzte. Seine 1999 erschienene Autobiographie "Mein Leben" wurde zum Millionenbestseller und 2008 von Dror Zahavi mit Matthias Schweighöfer in der Hauptrolle verfilmt. Er erhielt zahlreiche literarische und akademische Auszeichnungen. Marcel Reich-Ranicki verstarb 2013 in Frankfurt am Main.

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