Betrachtungen eines Weltreisenden

Eine Auswahl an Reportagen über die fundamentalen Verwerfungen an den politischen und militärischen Brennpunkten

  • Vorwort von Ulrich Wickert
  • Propyläen Verlag
  • Hardcover
  • 368 Seiten
  • 1. Auflage
  • 22,0 cm x 13,8 cm
  • Erscheinungsdatum: 30.11.2020
  • Artikelnummer 978-3-549-10012-7

Hardcover

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Peter Scholl-Latours hellsichtige Analysen bieten auch heute noch Orientierung Niemand hat die internationalen Krisenregionen so oft bereist und die Situationen vor Ort so kenntnisreich beurteilt wie der große Journalist Peter Scholl-Latour. Wie sein gesamtes Werk, so schildert auch diese Auswahl seiner Reportagen die fundamentalen Verwerfungen an den politischen und militärischen Brennpunkten der vergangenen sechs Jahrzehnte. Scholl-Latours hellsichtige Beobachtungen erklären noch heute, warum sich die Weltgemeinschaft in manchen Regionen immer wieder geradezu unlösbaren Konflikten gegenübersieht. »Scholl-Latour war oft näher an der Realität als andere, die sich von ihrem Wunschdenken leiten ließen.« Daniel Bax, taz Mit einem Vorwort von Ulrich Wickert

Peter Scholl-Latour
Peter Scholl-Latour wurde 1924 in Bochum geboren. Neben einer Promotion an der Sorbonne und dem Diplom des Institut National des Sciences Politiques in Paris erwarb er an der Libanesischen Universität Beirut das Diplom für arabische und islamische Studien. Seit 1950 arbeitet er als Journalist, u. a. viele Jahre als Korrespondent in Afrika und Indochina, als Studioleiter in Paris, als Fernsehdirektor des WDR, als Herausgeber des „Stern“. Zu seinen größten Erfolgen als Buchautor zählen die Bestseller „Der Tod im Reisfeld“ (1980), „Der Wahn vom Himmlischen Frieden“ (1990), „Eine Welt in Auflösung“ (1993), „Das Schlachtfeld der Zukunft“ (1996) und „Lügen im Heiligen Land“ (1998). Mit dem vorliegenden Buch schließt sich thematisch der Kreis zu einem seiner frühen und wichtigsten Werke: „Mord am großen Fluß – Ein Vierteljahrhundert afrikanische Unabhängigkeit“ (1986).

Ulrich Wickert
Ulrich Wickert, geboren 1942 in Tokio, ist einer der bekanntesten Journalisten und Autoren Deutschlands. Er machte sich mit kritischen Beiträgen beim Magazin MONITOR einen Namen und berichtete für die ARD aus Washington, New York und Paris, moderierte danach fünfzehn Jahre lang die Tagesthemen. Er hat zahlreiche Sachbuch-Bestseller und Romane geschrieben. Zuletzt erhielt er den Dresdner Literaturpreis und das Bundsverdienstkreuz 1.Klasse. 

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