Beschreibung
Sind es spezielle Ereignisse oder eine längere Entwicklung, die die für ihre kritischen Ansichten bekannten Autoren, Patrik Baab, Ulrike Guérot, Gabriele Michaelis-Gysi, Werner Köhne, Michael Meyen, Ullrich Mies, Hermann Ploppa, Dirk Pohlmann, Werner Rügemer, zu Kämpfern für echte Demokratie werden ließen?Eine spannende aber auch unterhaltsame, teils sogar lustige Lektüre erwartet den Leser.
über die Autoren
Patrik Baab
Patrik Baab ist Politikwissenschaftler und Publizist. Seine Reportagen und Recherchen über Geheimdienste und Kriege passen nicht zur Propaganda von Staaten und Konzernmedien. Er berichtete u.a. aus Russland, Großbritannien, dem Balkan, Polen, dem Baltikum und Afghanistan. In Russland machte er mehrfach Bekanntschaft mit dem Inlandsgeheimdienst FSB. Auch die Staatsschutzabteilung des Bundesinnenministeriums führt eine Akte über ihn. Im Westend Verlag publizierte er Im Spinnennetz der Geheimdienste. Warum wurden Olof Palme, Uwe Barschel und William Colby ermordet? (2017) und Recherchieren. Ein Werkzeugkasten zur Kritik der herrschenden Meinung (2022). Seine Homepage findet sich unter https://patrikbaab.de/
Ulrike Guérot
Ulrike Guérot, geb. 1964, Politikwissenschaftlerin, Gründerin und Direktorin des European Democracy Labs an der European School of Governance, eusg, in Berlin und seit Frühjahr 2016 Professorin und Leiterin des Departments für Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau-Universität Krems/Österreich. Sie hat zwanzig Jahre in Thinktanks in Paris, Brüssel, London, Washington und Berlin zu Fragen der europäischen Integration und Europas in der Welt gearbeitet und kennt EU-Europa, seine Institutionen und Schwächen wie kein(e) zweite(r).
Gabriele Gysi
Gabriele Gysi ist Schauspielerin, Regisseurin und Autorin. Sie wurde 1946 in Berlin als Tochter der kommunistisch-jüdischen Verleger Klaus und Irene Gysi geboren. Sie besuchte die Staatliche Schauspielschule Berlin. Anschließend wurde sie an die Volksbühne Berlin engagiert. 1984 verließ sie die DDR und wechselte das Engagement an das Stadttheater Bochum. Ab 1990 lebte sie in Köln. Nach ihrer Schauspieldirektion am Volkstheater Rostock und vielen Regiearbeiten an verschiedenen Theatern und Schauspielschulen zwischen Bern und Lübeck kehrte sie 2006 als Assistentin der Intendanz und spätere Chefdramaturgin an die Volksbühne zurück. Seit 2010 lebt sie als freischaffende Künstlerin in Berlin.
Werner Köhne
Dr. Werner Köhne, geboren 1949 in Dorlar, arbeitete jahrzentelang als Dokumentarfilmer für den französisch-deutschen Sender arte, als Radiofeaturist für den Rundfunk in der Bundesrepublik und seit 2020 als philosophischer Kolumnist in der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand.
Sein Film über James Dean wurde 2005 vom New Yorker Dokumentarfilmfestival ausgezeichnet. In »Nie wieder Krieg« zeigte Köhne 2015 Geschichte und Aktualität der Friedensbewegung. Für den Film »Mein nie gelebtes Überleben« (1998) sowie sein Radiofeature »Auschwitz codiert – über Gründe und Abgründe des deutsch-jüdischen
Verhältnisses« (2008) ging Köhne mit dem Literaturnobelpreisträger Imre Kertész der Frage nach: Ist im typisch deutschen berufspolitisch-ostentativen Philosemitismus ein judenfeindlicher Abgrund versteckt? Für seinen zuletzt gedrehten Film, »Kann man Gott beleidigen?«, drehte Köhne mit dem Karikaturisten der Jylands-Posten Kurt Westergaard.
Köhne, Kind »einfacher Verhältnisse«, hatte zunächst als Altenpfleger gearbeitet, studierte dann Philosophie und promovierte schließlich im Jahr 1990. Köhne lebt in Köln, ist Anhänger des dortigen Fußballvereins und hat zwei Kinder (Zwillinge).
Im Sodenkamp & Lenz Verlagshaus erschien von ihm zuletzt das Buch »Minima Mortalia«, eine Auseinandersetzung mit dem Tod in der Moderne.
Michael Meyen
Michael Meyen, Jahrgang 1967, hat als Journalist bei der Leipziger Volkszeitung und beim Radio begonnen. Seit 2002 ist er Professor für Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zuletzt erschienen von ihm »Breaking News: Die Welt im Ausnahmezustand«, »Das Elend der Medien: Schlechte Nachrichten für den Journalismus« sowie der Spiegel-Bestseller »Die Propaganda-Matrix: Der Kampf für freie Medien entscheidet über unsere Zukunft«.
Ullrich Mies
Ullrich Mies, Jahrgang 1951, studierte Sozial- und Politikwissenschaften mit Schwerpunkt Internationale Politik in Duisburg und Kingston, Jamaika. Als Kriegsdienstverweigerer interessierte er sich bereits während seines Studiums für die kritische Friedensforschung. Ab 1984 war er zehn Jahre im höheren Dienst einer deutschen Bundesbehörde tätig, ab 1995 selbstständiger Unternehmer in den Niederlanden. 2000 bis 2009 engagierte er sich bei attac, seit 2010 in der Friedensbewegung. Zuletzt erschienen von ihm »Schöne Neue Welt 2030: Vom Fall der Demokratie und dem Aufstieg einer totalitären Ordnung« und »Auswandern oder Standhalten: Politisches Exil oder Widerstand?«.
Hermann Ploppa
Hermann Ploppa, Jahrgang 1953, ist Politologe und Publizist. Er hat zahlreiche Artikel über die Eliten der USA veröffentlicht, u.a. über den einflussreichen Council on Foreign Relations. 2009 veröffentlichte Ploppa das Buch 'Hitlers Amerikanische Lehrer', in dem er bislang nicht beachtete Einflüsse US-amerikanischer Stiftungen und Autoren auf den Nationalsozialismus offen gelegt hat.
Dirk Pohlmann
Dirk Pohlmann, Jahrgang 1959, studierte Publizistik, Philosophie und Jura, erwarb eine Berufspilotenlizenz, war Geschäftsführer der CargoLifter World GmbH und absolvierte eine Ausbildung als Projektmanager. Als Drehbuchautor und Filmregisseur produzierte er mehr als 20 Dokumentationen für arte, ARD und ZDF, die in mehr als 20 Ländern im TV ausgestrahlt wurden. Er schreibt für zahlreiche Blogs und betreibt den Videokanal „Das 3. Jahrtausend“ mit über 50.000 Abonnenten. Gemeinsam mit Jens Wernicke gab er das Buch „Die Öko-Katastrophe“ heraus. Demnächst erscheint von ihm „Im Auftrag der Eliten: Der Fall Herrhausen und andere politische Morde“.
Werner Rügemer
Werner Rügemer, *1941, Dr. phil., Publizist und interventionistischer Philosoph. Er veröffentlicht seit den 1980er Jahren zum politisch-moralischen Verfall der US-Gesellschaft, zum extremen Gegensatz von Arm und Reich, zur Verflechtung von Militär, Geheimdiensten und Hightech, zu Umweltzerstörung und Gesundheitsschäden für die migrantischen Niedrigstlöhner.
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