Erst die Fakten, dann die Moral

Warum Politik mit der Wirklichkeit beginnen muss

  • Siedler
  • Hardcover
  • 240 Seiten
  • 3. Auflage
  • 221 mm x 145 mm x 27 mm
  • Erscheinungsdatum: 23.09.2019
  • Artikelnummer 978-3-8275-0124-0

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Deutschlands bekanntester Oberbürgermeister über Wunschdenken und Wirklichkeit in der Politik

In Brüssel oder Berlin fallen oft Entscheidungen, die mit der politischen Realität vor Ort wenig zu tun haben. Boris Palmer, seit zwölf Jahren Oberbürgermeister von Tübingen, zeigt anhand vieler konkreter Beispiele - von Umweltpolitik bis Wohnungsbau, von Verkehrsplanung bis Integration, von innerer Sicherheit bis zur Schaffung von Arbeitsplätzen - wieso in der Politik heute so oft das Wunschdenken regiert, nicht die Analyse der Fakten. Zugleich bietet er Vorschläge, wie die Wirklichkeit wieder zur Grundlage politischen Handelns werden kann. Die scharfsinnige und leidenschaftliche Bilanz eines Politikers, der vor Ort Entscheidungen treffen muss und die Sorgen der Bürger aus täglicher Erfahrung kennt.

»Ein leidenschaftliches Plädoyer für eine Willkommenskultur mit Augenmaß.«»Ein lesenswertes Buch, in dem der Autor seine Vorstellungen klar erläutert und genau belegt.«»Palmer plädiert für einen offenen, wahrhaftigen Umgang mit den Fakten – dies sei das beste Mittel, um Rechtspopulisten das Wasser abzugraben.«»(…) Diskussion und sachliche Auseinandersetzung sind wesentliche Voraussetzungen der Demokratie. Der hat Palmer mit seinen Ausführungen einen wichtigen Dienst geleistet.«

Boris Palmer
Boris Palmer, geboren 1972, wuchs in Geradstetten bei Stuttgart auf. Er studierte Geschichte und Mathematik in Tübingen und Sydney. 2001 wurde er Landtagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen in Baden-Württemberg, wo er sich als Umwelt- und Verkehrsexperte einen Namen machte. Mit 34 Jahren wurde er 2007 zum Oberbürgermeister von Tübingen gewählt – und 2014 mit 61,7 Prozent der Stimmen für weitere acht Jahre im Amt bestätigt. 2017 erschien sein Buch „Wir können nicht allen helfen“, das zum Bestseller wurde.