Beschreibung
Am 13. Februar 2026 hielt der Autor Harald Martenstein im Hamburger Thalia-Theater eine Rede. Anlass war ein im Theater gespieltes Gerichtsverfahren bezüglich eines AfD-Verbotes. Martenstein sah seine Aufgabe darin, Argumente gegen dieses Verbot zu liefern. Daraus wurde ein fulminantes Plädoyer für eine Demokratie, die niemand anderem als dem Wahlvolk gehört, in der ergebnisoffen gestritten wird und in der sowohl 'links' als auch 'rechts' legitime politische Haltungen sind. In diesem Buch führt Martenstein seine Position weiter aus: Demokratie gibt es nur dort, wo ein Richtungswechsel möglich ist. Eine alternativlose Demokratie, in der nicht über alles hart gestritten werden darf, ist in Wahrheit keine mehr. Man kann die Freiheit niemals verteidigen, indem man sie abschafft. Auch dieses Buch wird für Diskussionen sorgen.
über die Autoren
Harald Martenstein
Harald Martenstein, 1953 geboren in Mainz, ist Autor zahlreicher Sachbücher und Romane, unter anderem »Ansichten eines Hausschweins«, »Nettsein ist auch keine Lösung« und »Heimweg«. Seine Kolumnen im ZEIT Magazin, in der WELT am Sonntag, im NDR und auf Radio Eins haben Kultstatus. Er wurde unter anderem mit dem Henri-Nannen-Preis, dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Theodor-Wolff-Preis und zuletzt 2024 mit dem Medienpreis für Sprachkritik ausgezeichnet und unterrichtet an Journalistenschulen. Martenstein lebt in Berlin und in der Uckermark.
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