Anmaßung

Wie Deutschland sein Ansehen bei den Russen verspielt

  • Vorwort von Gabriele Krone-Schmalz
  • Das Neue Berlin
  • Softcover
  • 176 Seiten
  • 1. Auflage
  • 21,0 cm x 12,5 cm
  • Erscheinungsdatum: 22.03.2021
  • Artikelnummer 978-3-360-01376-7

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Alexander Rahr untersucht in sieben symptomatischen Beispielen, was in den Menschen, was in der Politik und Wirtschaft, was bei Verantwortlichen und einfachen Leuten in Russland vorgeht: Was und wie denken sie über Deutschland und die Deutschen? Woher rührt die wachsende Entfremdung? Von wem geht diese Entfremdung aus, wo führt sie hin? Der Autor scheut nicht Emotionen und deutliche Worte, er sondiert mit Sorge und Trauer ein zutiefst gestörtes Verhältnis, das derzeit wenig Aussicht auf Besserung hat. Er selbst ist auf beiden Seiten involviert. Als Berater der Bundesregierung hat er Analysen und Konzepte verfasst, als Russe hat er für Maßnahmen der russischen Politik Verständnis gezeigt. Ihm ist am vertrauensvollen Miteinander der beiden Länder gelegen, und er hält es für möglich.

Alexander Rahr
Alexander Rahr, 1959 in Taipeh geboren, ist Osteuropa-Historiker, Politologe, Publizist und einer der führenden deutschen Russlandexperten. Von 1982-2015 forschte er an wissenschaftlichen Instituten in den USA, Deutschland, Russland und der Ukraine. 1995-2012 leitete er das Zentrum für Russland, Eurasien an der Denkfabrik »Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik« und beriet die Bundesregierung. Die letzten zehn Jahre arbeitete er als Unternehmensberater (Energiepolitik). Seit 2022 ist er Vorsitzender der Eurasien Gesellschaft in Berlin. Er ist Autor mehrerer Sachbücher, u.a. Biografien von Gorbatschow, Putin und Medwedew. Er veröffentlichte den Politthriller »2054 – Putin decodiert«. Rahr ist Träger des Bundesverdienstkreuzes.

Gabriele Krone-Schmalz
Dr. Gabriele Krone-Schmalz, geboren 1949, studierte Osteuropäische Geschichte, Politische Wissenschaften und Slawistik. Von 1987 bis 1991 war sie Korrespondentin im ARD-Studio Moskau und moderierte anschließend bis 1997 den ARD Kulturweltspiegel. Sie war bis 2022 Professorin für TV und Journalistik an der Hochschule Iserlohn und bis 2023 Mitglied des Lenkungsausschusses des Petersburger Dialogs. Sie ist Fellow des German Marshall Fund. Gabriele Krone-Schmalz erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen: Dazu zählen unter anderem zweimal der Grimme-Preis und die Puschkin-Medaille. Für die Qualität ihrer Fernsehberichterstattung wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse ausgezeichnet.

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